Ausgabe 57 - Frühjahr 2017
6 Spielfreie Zeit bei den Pappköpp Wieder ist eine Theaterspielzeit bei den Krieewelsche Pappköpp zu Ende gegangen. Von November 2016 bis in die letzten Märztage dieses Jahres hieß es bei 26 stets ausverkauften Vorstel- lungen im Marionettentheater auf der Peter-Lauten-Straße: Mal so jesa- cht… Das Interesse des Krefelder Publikums an den Mundartspässkes der Pappköpp ist also ungebrochen. Anders als im Vorjahr, als mit dem Programm „Nou vertäll mech kin Oper!“ eine durcher- zählte Geschichte auf die Bühne ge- bracht wurde, waren es diesmal Ein- zelepisoden, die das Publikum zum Lachen brachten. Theater im Theater - Zum Auftakt des Programms diskutieren die Protagonis- ten im Stück „Dä Pott“ vor der nachge- bauten Theaterbühne, ob die frühere Bonifatiuskirche wieder hergestellt werden solle. Dort könne dann eine Grabeskirche für verstorbene Grönlän- der entstehen. Matthes dazu: „Äwer die Thieek' blivvt stooehn!“ Zwei Fremde tauchen im Programm auf: Ein Berliner landet unplanmäßig im Krefelder Hauptbahnhof, und ein Schotte ist auf der Suche nach talen- tierten Dudelsack-Musikern. Das Finale findet vor der Kulisse des Hauptbahnhofs statt. Matthes mar- schiert mit seinen „Melmpüper -Musi- kern“ als „Krieewelsche Dudelpieftrö- ter“ auf. Manfred Coelen Ein Berliner und ein Schotte geraten nach Krefeld Diskussion der Protagonisten „Melmpüper - Musiker“ als „Krieewelsche Dudelpieftröter“
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