Ausgabe 57 - Frühjahr 2017

12 trifft so gut wie immer jemanden. Ob es nun die eigene Familie ist, Be- kannte, Nachbarn, Eltern von Klassen- kameraden der Kinder und oft ist es mir schon passiert, dass ich wirklich „alte“ Bekannte dort getroffen habe die ich schon seit vielen Jahren nicht mehr gesehen habe, was wiederum bedeutet, dass ich nicht die Einzige bin, die im- mer wieder das EKZ zum Einkaufen aufsucht. EKZ ein großer Supermarkt mit viel Leben drum herum und trotzdem ein klein bisschen heimisch und irgendwie ein ungeplanter Treffpunkt für alle die, die im Grönland aufgewachsen sind oder schon viele Jahre hier wohnen. Janine Drappatz Aktion Sauberes Grönland Wie jedes Jahr, so durchstreiften auch am 18.03.2017 wieder mit Plastiksä- cken bewaffnete Grönländer das Vier- tel um es von Müll zu befreien. Dabei wurden wie immer die ganz besonde- ren Drecksecken aufgesucht, an denen die Bürger gerne Ihr nicht mehr benö- tigtes Hab und Gut anhäufen, da dort ja schon was liegt. Und ist eine kleine Müllkippe erst einmal entstanden, fällt das ja nicht mehr wei- ter auf, oder wie es ein alter SWK‘ler treffend formulierte: “ Müll ist magnetisch. Ist er ein- mal da, zieht er auch weiteren Müll an. “ Dieses Jahr war die Menge des gesammel- ten Mülls spürbar ge- ringer als in den Jahren zuvor, was als ein gutes Zeichen gewertet wer- den kann. Nach der Sammlung wurden die Freiwilli- gen wie immer mit ei- ner kräftigen Suppe ge- stärkt. Diesmal berei- tete das Marianum eine schmackhafte Kartof- felsuppe zu, die von ei- ner Brötchenspende aus dem EKZ ergänzt wurde. Hoffen wir, das der Reinigungs-Effekt noch lange vorhält. (DS) Emmauser, Pfadfinder und Grönländer nach der Sammlung Suppe fassen auf dem alten Schulhof Die Pfadfinder stellen sich zum Gruppenfoto auf Pfadfinder bauen den geschenkten Pavillon auf

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