Ausgabe 57 - Frühjahr 2017
11 Löscharbeiten verletzte sich ein Feuer- wehrmann. Das Gebäude in der Nähe der alten Schule wurde durch Rauch stark in Mitleidenschaft gezogen. (DS) Prägende Orte: Das EKZ im Grönland, unfrei- williger aber schöner Treffpunkt Mein Name ist Janine Drappatz. Im Sommer 1985 bin ich mit meinen Eltern aus Fischeln zur St. Töniser Str 161 gezogen. Damals war ich 6 Jahre jung. Wenn ich mich an meine Kindheit zu- rück Erinnere, was ich sehr gerne ma- che, denn ich hatte hier im grünen Grönland eine schöne Kindheit, erin- nere ich mich meistens an drei Dinge: - 1.) Der Spielplatz Obergplatz, den haben wir als Kinder ge- liebt und er war im Gegenzug zu heute immer voller Leben durch uns Kinder, aber auch viele Mütter, die dort zum Quatschen gesessen haben wa- ren dort anzufinden. - 2.) Der Reitstall Hauser Hof. Damals als ich Kind war die Peterlautenstraße noch nicht bebaut und der Hauser Hof nutzte die Flächen zum Teil auch für seine Pferde. Auch wenn ich nicht reiten ging als Kind, war es doch schön so nah an einem Reitstall zu woh- nen. - 3.) Und zum Schluss das gute EKZ!! Ich erinnere mich gerne an das EKZ, damals gab es auch bei weiten nicht so viele Supermärkte wie heute. Meine Mutter hatte kein Auto, also musste alles zu Fuß oder mit Fahrrad erledigt werden. Oft ging sie zum Markt für Obst und Gemüse, aber jeden Frei- tag ging sie traditionell zum EKZ um Frischwurst und Fleisch (natürlich auch viele andere Dinge) dort einkaufen. Zudem gab es dann frische Brötchen von der Bäckerei Büsch, die es sogar damals schon im alten EKZ gab Wenn ich mit durfte zum Einkaufen, freute ich mich darüber, denn es gab eine große Süßigkeiten Abteilung, aber vor allem war ich als Kind danach schon satt, denn es gab eine Scheibe Wurst an der Wursttheke und ein Bröt- chen beim Bäcker und das ist auch heute noch so. Wenn ich mit meinen Kindern einkaufen ging im EKZ beka- men auch sie eine Scheibe Wurst oder ein Stück Käse im EKZ, sowie häufig ein Brötchen in der Bäckerei Büsch (Ganz wie in der Werbung vom EDEKA). Dann kam der Umbau. Ich war schon Jugendliche und hatte es nicht mehr so damit mit Mama einkau- fen zu gehen. Das „neue“ EKZ gefiel mir auch nicht. Ich zog nach der Ausbildung aus, nun musste ich einkaufen gehen. Obwohl mir das neue EKZ nicht so wirklich ge- fiel, legte ich oft den Einkauf so, dass ich nach dem Besuch bei meinen El- tern ins EKZ gehen konnte. Mit 21 Jahren zog ich in die Schweiz für 15 Monate. Ich kam jeden Monat für 4 Tage nach Hause und ging in der Zeit im EKZ einkaufen. Natürlich pro- bierte ich auch REAL mit seiner FRISCHTHEKE aus, aber es war und ist mir bis heute zu groß und unüber- sichtlich. Ich zog mit meinem jetzigen Mann zu- sammen, Richtung Königshof. Trotz- dem gingen wir häufig zum EKZ um Wurst, Käse, Fleisch und Milchpro- dukte, sowie die leckeren Brötchen von Büsch zu kaufen. Seit Mai 2010 wohnen wir nun samt unseren zwei Kindern Im Hasental und damit im immer noch grünen Grön- land. Viel hat sich seit 1985 im Grönland verändert, einiges ist aber geblieben, darunter das EKZ. Äußerlich hat sich das EKZ sehr ver- ändert, aber die Kunden sind zum Teil noch die von damals. Viele Mitarbeiter im EKZ kenne ich vom Sehen schon seit vielen Jahren. Mal schnell eben ins EKZ gehen ist sehr häufig nicht möglich, denn „man“
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