Ausgabe 49 - März 2013

-5- Urfeystraße und Peter-Lauten-Straße im FNP nicht wiederfinden. Nicht zuletzt ist noch zu erwähnen, dass an der Peter-Lauten-Straße mit dem Symbol „Theater“ unser Pappköpp-Theater als wichtige kulturelle Einrichtung für die gesamte Stadt nun planerisch gewürdigt wird. Jetzt endgültig überflüssig: Dieses Schild !!!!! Die Angelegenheit ist lange erledigt: Wegen der Sorge vor dem Vandalismus u.a. durchziehender KEV-Fans ist ein Durchgang durch die Kleingärten nicht mehr möglich. Vom Schild auf der Ottostraße in Höhe des Eingangs zum KGBV Krähenfeld kann man – so besagt das Schild kurz vorm Eingang - von der Ottostraße bis zur Stresemannstraße (West )spazieren. Spaziert man durch Krähenfeld, dann scharf links in Richtung des Vereinsheims des KGBV Nord-West, über den Parkplatz ins Gartengelände,´dann sieht man rechts die Häuser der Stresemannstraße ,aber der Weg dorthin ist am Ende abgebunden. Von der Idee des netzwerkartig durch Kleingartenwege verbundenen Freizeitparks West hat man auch mit dem neuen FNP letztlich Abschied genommen. (bri) Das sind doch keine Graffiti ! von Beate Brinkert-Rütten In den letzten Wochen wurden im B e z i r k w i e d e r v e r m e h r t S c h m i e r e r e i e n a u s g e f ü h r t . Eddingstifte oder Spraydosen wurden benutzt, um Zeichen zu setzen, die in ihrer Aufdringlichkeit, Hässlichkeit und Blödheit kaum zu ü b e r t r e f f e n s i n d . A u t o s , Straßenschilder, sämtliche Container, Telekomkästen, Garagentore , Hauswände, überall drängen sich diese „Tags“ - schriftzugähnliche Zeichen - , deren Inhalte wirklich keinen interessieren, auf. Graffiti (Pl. von Graffito=Inschrift oder Bild) können Kunst sein. Man kann über sie diskutieren und sich streiten, wenn z. B. die Städte bestimmte Flächen für künstlerische Übungen freigeben. Die Tags, die bei uns an Garagen etc. angebracht wurden, s i n d d a g e g e n ä r g e r l i c h e Schmierereien. So, nachdem ich nun Dampf über m e i n e n Ä r g e r a u f d i e s e Verunstaltungen und natürlich auch die dreisten Übergriffe auf das Eigentum anderer abgelassen habe, will ich mich kurz mit dem Phänomen beschäftigen. Allerdings habe ich nicht die Illusion, dass die Verursacher diesen Text lesen werden. Zur Sache (Kenn t n i s se aus einschlägigen Seiten im Netz bezogen): Tags kommt von to tag, taggen=anheften, bezetteln und das sind meist einfarbige, mit feinen S p r ü h d o s e n o d e r Ma r k e r n h e r ge s t e l l t e , ve r s c h l unge n e , schriftzugähnliche Signaturen. Die Kunst, so heißt es, wäre, die Signatur in einem Zug zu sprühen und den Taggern käme es auf die Quantität ihrer Werke in Verbindung mit illegaler Tätigkeit an. Sie würden auch öfter ihre Tags wechseln, damit die Polizei sie nicht erwischte. Was bewegt die Tagger? Etwas zu hinterlassen, eine Spur von sich selbst zu geben. „Wir existieren, uns gibt es“. OK., ein altes Motiv, wie die vielen Herzchen in Bäumen, t e i l we i s e s c h on me t e r h o c h inzwischen über dem Boden und hundert Jahre alt, bezeugen. Ihr Obst direkt vom Bauernhof • Was Sie alles bei uns finden: • 20 verschiedene Apfelsorten und • 10 verschiedene Birnensorten • Zur Sommerzeit bieten wir Ihnen täglich eine große Vielfalt an hiesigem Beeren– und Steinobst • Konfitüren und Apfelsaft aus eigener Herstellung • Fruchtsäfte und Weine, Obstbrände • Täglich feldfrisches Gemüse • Zum Wochenende immer frisch: Brot aus der Mühlenbäckerei • Käse aus dem Begrenzer Wald, Nudeln, Wurst u.v.m. Verkauf: Mo– Fr. 8.30—18.30 Uhr - Sa 8.00—15.00 Uhr Ganzjährig geöffnet Überzeugen Sie sich selbst— Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Norbert u. Michaela Boekels Das ist Graffiti-Kunst! (Leipzig)

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