Ausgabe 49 - März 2013

-12- Seit einigen Jahren verschicken die deutschen Emmaus-Gemeinschaften jährlich einen Container mit Hilfsgütern zu Emmaus Iasi nach Rumänien. Emmaus Sonsbeck finanziert den Transport, die anderen Gruppen steuern bei. Oder sie spenden zusätzlich Geld an die rumänische Gruppe Im Mai reisen nun zwei Krefelder und ein Sonsbecker Emmaus- Mitarbeiter nach Rumänien, um sich die Arbeit, die dort unter sehr schwierigen Bedingungen geleistet wird, anzuschauen und darüber zu berichten. Wenn sich „Arme“ verschiedener Länder begegnen und die Solidarität mit Freundschaft einhergeht, ist das eine große Erfüllung für jede Emmaus Gemeinschaft und für jeden, der dort mitarbeitet. Außerdem hat sich für Ende Mai/ Anfang Juni Besuch aus Uruguay angekündigt. Emmaus Krefeld unterstützt die dortige Gruppe Maldonaldo regelmäßig – das kann sie dank der Einkünfte aus den Solareinspeisungen.Die „Gewinne“ von unserem Solardach fließen immer in Solidaritätsprojekt.Mal schauen, ob es bei dem Kurzbesuch Z e i t f ü r e i n e ö f f e n t l i c h e Veranstaltung geben wird. Im April findet in Italien eine Vollversammlung von Emmaus Europa statt, das betrifft ca. 250 Mitgliedsgruppen aus 16 Ländern. Allerdings finden dieses Mal keine Wahlen statt, sondern man tauscht sich über Schwerpunktthemen, wie beispielsweise Menschenhandel, Migration und Nachhaltigkeit aus. Die Teilnahme an einem jährlichen Solidaritätsverkauf zugunsten des Fonds von Emmaus International ist seit dreizehn Jahren eine Tradition nicht nur für die Krefelder Gruppe. Nur wird Emmaus Krefeld am 13. und 14. April zum dritten Mal an einem „Salon“ (das ist eine Verkaufsmesse) in Nordfrankreich (Lille) teilnehmen, anstatt nach Paris zu reisen. Der kleinere Salon hat ein familiäres Ambiente und es bleibt mehr Zeit für Gespräche. Außerdem planen die deutschen Emmaus Gruppen noch eine gemeinsame Reise nach Esteville in der Normandie zum Grab des Emmaus Gründers Abbé Pierre und zu dem „Museum“, das dort errichtet wurde, um an sein besonderes Leben und seine Appelle zum Kampf gegen Armut zu erinnern. Nach ein paar Jahren Pause lädt Emmaus Krefeld schließlich im September internationale Gäste (StudentInnen) zu einem kleinen Wo r kcamp e i n . Neb en d e r Unterstützung beim Sommerfest und im Alltag profitieren die „Emmäuse“ immer gern vom Sonnenschein, den die jungen Menschen mitbringen. Allerdings ist Internationalität quasi die Normalität der Emmaus Gruppe. Leben doch immer Menschen verschiedener Herkunft in der Gemeinschaft. Sehr unansehnlich: Der Zustand des Hauses Ottostraße 46, das „Mallewupp e. V. „ erwerben wollte und das im Bieterverfahren von der Stadt an einen (uns unbekannten) Bieter verkauft wurde. Sah es in den vergangenen Jahren nach Auszug des letzten Mieters nur wie ein unbewohntes Haus aus, so ist der Anblick heute mit vernagelter Tür und verbretterten Fenstern eine Schande. Der BV fragt: Wann passiert dort etwas und was kann dort überhaupt passieren? (bri) Mäkkes weg! E i n Ä r g e r n i s : A n e i n e r Straßenlaterne direkt vor der Grundschule Horkesgath ist ein Plakat angebracht, das auf die McDonald`s – Filiale Voithstraße hinweist. Ja, geht`s denn noch? Ca. 300 bis 400 Kinder pilgern jeden Haus Ottostr . 46

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