Ausgabe 36 - Oktober 2006

- 5 - PIZZERIA MARIO St. - Töniser Straße 6 Telefon 77 72 03 Öffnungszeiten: Mo - Do 11.30 — 14.30 Uhr 17.00 — 23.00 Uhr Fr + Sa 17.00 — 23.00 Uhr neu: mit Sitzgelegenheiten Sonntag 17.00 — 23.00 Uhr Elektro Kohze GmbH 110 Jahre alt * E-Check * Licht * Kraft * * Haus- installation * Beleuchtungs- körper Breitestr. 12 47798 Krefeld Tel. : 02151- 2 74 64 Fax.: 02151-61 36 68 e -mail: contact@elektro-kohze.de Spaß in der Freizeit mit Ponys und Pferden Wir bilden fachgerecht aus: Preiswerte Unterbringung Ihres Pferdes Reitstall Günther Peter-Lauten-Straße 119 47803 Krefeld ** Tel. 0 21 51 / 71 23 83 Pannen im Neubaugebiet von Rolf Papenfuß Ärger für die Anwohner am Neubauge- biet 637 C zwischen Süchtelner Straße und der neuen Schule Horkesgath. Är- ger? Warum? Bekanntlich ist der Wee- serweg die einzige Zufahrt, obwohl der Bürgerverein schon früh darauf auf- merksam machte, dass die vielen Stra- ßenbau- und die anderen Baufahrzeuge zu einer großen Belastung für die direkt Betroffenen am Weeserweg führen wür- de. Die Stadt folgte nicht dem Vor- schlag, vorläufige Baustraßen mit Zu- fahrt von der Ortmannsheide bzw. von der Horkesgath aus vorzuschreiben. Fol- ge: Die am Weeserweg geparkten PKW der Anwohner sehen immer so aus, als ob sie von einer Rallye durch die kalaha- rische Steppe kommen. Die Straße ist mit einer dicken Lehmschicht überzo- gen, bei Regen voller Matsch, bei Tro- ckenheit dringt der Lehmstaub, aufge- wirbelt von Baufahrzeugen, bis in die Wohnungen. Die Fenster müssen dau- ernd geputzt werden. Der Kehrwagen fährt nur im normalen, wöchentlichen Rhythmus und so bleiben Dreck und Staub liegen. Im Juli 2006 wurden alle Straßen incl. Seitenstreifen, Kanalisation und Lärm- schutzwall von der Fa. Florack fertig gestellt und der Bauplatz geräumt. Bau- grundstücke und Bauflächen wurden vermessen. Nun stellte man fest, dass die notwendigen Versorgungsleitungen für Gas, Strom, Wasser fehlten. Was ge- schah: Wo vorher vom Straßenbau schon Gräben waren, wurden nun die fertigen und sauberen Straßen wieder aufgerissen und Rohre und Kabel ver- legt. Die Baustelle glich wieder einem Acker. Lt. Internet (www.ros- projektentwickung.de) waren viele Grundstücke schon verkauft, doch konn- ten die neuen Eigentümer noch nicht mit dem Bauen beginnen, da sich Bauunter- nehmen weigerten, ohne Wasser und Bausstrom zu beginnen. „Mitte Septem- ber ist alles fertig“, versuchte man zu beruhigen. Als privat die erste Baugrube im nördli- chen Teil Mitte des Jahres ausgehoben wurde, stieß man auf eine Phosphorbom- be. Reste von Kriegsmaterial wie briti- sche Stahlhelme, Konservendosen mit englischer Aufschrift usw. waren vorher schon am westlichen Wall entdeckt wor- den. Hier gab es bis in die 70er Jahre einen zum Schickshof gehörenden Teich. Als dieser verschlammte, wurde er mit Schutt und Abfällen zugeschüttet. Auch ein Panzergraben - parallel zur Süchtelner Straße - wurde nach dem Krieg mit Trümmerschutt verfüllt. Die Altlasten des Teiches mussten ausgebag- gert werden und wurden im westlichen Teil in mehreren Haufen abgelegt. Doch nur zwei große LKW wurden abgefah- ren, der Rest aus dem Teich verschwand mit der dort später entstandenen Baugru- be. Auf den Panzergraben wird man wohl später stoßen. Anfallender Bodenaushub sollte in den Lärmschutzwall eingebaut werden. Doch war der Lärmschutzwall bereits fertig, bevor die ersten Baugruben ausgehoben werden konnten. Der Aushub der entste- henden Baugruben musste von den Bau- herren mit hohen Kosten abgefahren werden. Anfang August setzte der große Regen (ca. 60 mm) Flächen des Gebietes und zwei bereits ausgehobene Baugruben unter Wasser. In einer Baugrube waren drei Stunden vorher Bodenplatte und Randfundamente betoniert worden. Mit viel Arbeit am folgenden Tag legte der Bauherr diese wieder trocken. Die teils ausgehobenen, noch offenen Versor- gungsgräben standen unter Wasser, was eine weitere Verzögerung der Verlegung der Versorgungsleitungen bedeutete. Zu dieser Zeit wurde bereits an ca. 10 Bau- stellen gewerkelt. Doch wird die Verzö- gerung durch die spät verlegten Versor- gungsleitungen wohl dazu führen, dass einige Bauherren, die das Ziel hatten, noch im Jahr 2006 in ihr neues Haus einzuziehen, diesen wohl leider einen Strich durch die Rechnung machen.

RkJQdWJsaXNoZXIy MzU1MTU=