Ausgabe 36 - Oktober 2006
- 4 - Sanitäre Anlagen Heizungsbau und Ölfeuerung Marktstr. 231, 47798 Krefeld • www.heizung-krefeld.de Tel.: 0 21 51 / 77 07 14 • Fax: 0 21 51 / 94 45 22 24 Stunden Schlüsseldienst u. Sicherheitstechnik TüröffnungenTag&Nacht St. Antonstr. 241 47798Krefeld Telefon: 02151 - 78 78 60 Tel. NOTRUF: 17 77 78 78 60 Ein unterhaltsames Kleinod von Rolf Papenfuß Für alle Grönländer, die es noch nicht wissen, sei festgehalten: Das „Pappköpp-Theater“ an der Peter- Lauten-Straße mausert sich zu einem Publikumsmagnet in Krefeld. Hier wer- den neben den meist ausverkauften Pappköpp-Vorstellungen im gemütli- chen Ambiente Kabarett, Krimivorlesun- gen und Musik vom Feinsten geboten - und das hauptsächlich mit Krefelder Künstlern. Einen äußerst unterhaltsamen Abend bescherte vor den Ferien Volker Diefes, bekannter Krefelder Kabarettist und langjähriges Mitglied im Ensemble des Düsseldorfer Kom(m)ödchens, dem auf- geschlossenen Publikum im Pappköpp- Theater an der Peter-Lauten-Straße mit s e i n e m S o l o p r o g r a m m „Sodbrennen“ (Regie: Franz Mestre). Herrlich, wie Volker Diefes das Publi- kum einschloss und in Stimmung brach- te. Besonders von seiner neuen Freundin Karin konnte er nicht genug schwärmen. Sein schauspielerisches Talent, welches sich auch bei KRESCH offenbarte, ließ den Anwesenden „seine Karin“ fast le- bendig werden. Und auch „Grönemeier“ und vieles andere hatte er voll drauf. Das Publikum war begeistert. Seine Vorträge und Lieder mit Texten von Rene´ Linke, die er mit guter Stimme und ganz prima Backgroundmusik zum Besten gab, zeugten davon, wie sehr er sich mit sei- nem Programm identifiziert und darin aufgeht. Volker Diefes wird wiederkom- men! Die Krimi-Lesungen mit spannenden Geschichten vom Niederrhein durch Ina Coelen, zuletzt mit Co-Vorleserin Ulrike Renk, zogen mehr als 100 Besucher in ihren Bann, zumal sie mit der Krefelder a-Capella-Gruppe „silk-o-phonics“, die den musikalischen Rahmen bildete, mu- sikalisch einen sehr guten Griff getan hatte. Bekannte Stücke mit kriminellem Jazz Pop (z. B. Killing me Softly, Mac- kie Messer, Thriller u.a.) passten zu die- sem Krimi-Abend. Neben den zahlrei- chen, anfangs noch etwas zögerliche Zuhörern brachte eine amerikanische Versteigerung mit einem (alles evtl. ga- rantiert echt!) Hut von Miss Marple, ei- nem Messer von Jack the Ripper und einem Ballkleid aus einem Krimi Stim- mung in den Saal, denn es kamen auch über 650 Euro zusammen für die „Krefelder Tafel“. Auch die Pappköpp verzichteten auf ihre Miete sowie die „silk-o-phonics“ auf ihre Gage zuguns- ten der Tafel, denn Eintrittsgelder und Spenden gingen an die Tafel, wofür sich deren Vorsitzende Elisabeth Plönes bei dem aufgeschlossenen Publikum am Ende des Abends sehr herzlich bedankte. Kein Wunder, dass am viel zu schnell empfundenen Ende Zugaben gefordert wurden. Gerade das kleine Pappköpp- Theater lebt vom Live-Charakter. Papp- köpp-Mitglied Ralf Kochann wirkte (fast) unsichtbar als guter Geist im „Orchestergraben“ mit. Der Applaus des Publikums zeugte davon, dass Vorstel- lungen dieser Art gut ankommen. Etwas mehr Werbung hätte auch die letzten Plätze im Theater gefüllt. „Grönländer“ waren leider nicht viele anwesend! Solch kleine, kulturelle Kostbarkeiten soll es künftig dort öfter geben. Der Schlussapplaus für die „silk-o-phonics“ zeigte, dass man diese Gruppe gerne mal einen ganzen Abend hören würde. Das Zeug dazu haben sie mit ihrem gro- ßen Repertoire. Also, liebe Grönländer, es lohnt sich, ab und zu mal in den Schaukasten der Pappköpp am Theater oder in die Kästen des Bürgervereins Grönland zu schauen. Man sieht sich ……...
RkJQdWJsaXNoZXIy MzU1MTU=